Wer ist eigentlich Hugo!

Wer ist eigentlich Hugo!


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Im Spätsommer haben wir gemeinsam mit den Nürnberger Marktforschern von blauw (www.blauw-research.de) ein Pilot-Projekt durchgeführt, in dem wir zusammen mit der Crowd, also allen Streetspotrn, herausfinden wollten, wo das In-Getränk „Hugo“ (ein Mix aus Sekt, Holunderblütensirup, Mineralwasser und Minze) herkommt und warum es so beliebt wurde. Zu diesem Zweck haben wir euch in einem Spot unter anderem gefragt, ob ihr wisst, woher „Hugo“ kommt, und wann ihr das erste Mal in Kontakt mit diesem Mix-Drink gekommen seid. Wir haben versprochen, euch das gemeinsam gelüftete Geheimnis anschließend zur Verfügung zu stellen: Das tun wir hier nun.

Also: Woher kommt er denn nun eigentlich, dieser „Hugo“? Und wie ist der Hype um das Getränk entstanden – warum hat sich nicht irgendein anderes Mischgetränk in letzter Zeit genauso durchgesetzt?

Wir haben es mit eurer Hilfe herausgefunden. Die folgende Karte zeigt euch, mit welcher zeitlichen Verteilung Hugo nach Deutschland gekommen ist:

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2005 wurde „Hugo“ laut euren Antworten in Norditalien das erste Mal getrunken. Anschließend hat sich die Mischung in den Jahren 2009 und 2010 in Süddeutschland durchgesetzt. Erst 2011/2012 kam Hugo schließlich komplett in Norddeutschland an.

Ihr kennt Hugo aus Bars, Cafés und Restaurants, aber auch von privaten Partys, wo er oft getrunken wird, weil er so leicht herzustellen ist. Die Medien haben den Trend irgendwann aufgegriffen und darüber berichtet. Dadurch hat sich der Mix dann noch weiter verbreitet und ist letztendlich in den vergangenen beiden Jahren vielerorts als festes Getränk auf der Karte aufgenommen worden.

Und hier noch einige eurer direkten Meinungen zum Erfolg des „Hugo“:

„Ich glaube, das ist ein ähnliches Phänomen wie beim Aperol Spritz. Sobald es als In-Getränk deklariert wird, will es jeder zumindest probieren, um wenigstens mitreden zu können. Dazu kommt, dass es erfrischend ist, von der Menge her nicht zu viel ist und durch die Farbe und die Minze auch noch sehr schön aussieht.“

„Ich denke, dass der für ein Getränk eher unübliche Name eine große Rolle spielt. Viele haben den leicht einprägsamen Namen irgendwo aufgeschnappt und testeten ihn einfach beim nächsten Bar-Besuch und blieben vielleicht beim „Hugo“ hängen. Zudem kann „Hugo“ auch im Gegensatz zu anderen Getränken/Cocktails für daheim in Flaschen angeboten werden, wodurch zusätzliche Absatzwege entstehen.“

„Der Name ist sehr auffallend, deswegen fühlen sich besonders junge Leute angesprochen. Es ist eine neue Art, Sekt zu trinken. Hugo ist nicht aufwendig zu mixen und kann von jedem zu Hause mit geringem Geldaufwand selbst gemixt werden. Die Kombination führte zum Hype und zum Erfolg.“

„Ich denke, dass es hauptsächlich am Namen liegt, da dieser nicht üblich ist für einen Aperitif. Außerdem ist er erfrischend und wird meist in einem Bordeaux-Glas mit frischer Minze und schwarzem Strohhalm serviert, was sehr stilvoll wirkt.“

Danke für´s Mitmachen! Ihr habt damit bewiesen, dass solche Fragen gut über Streetspotr via Crowdsourcing beantwortet werden können. Wir hoffen, der Spot hat euch Spaß gemacht. Wir jedenfalls freuen uns sehr, das „Hugo-Geheimnis“ mit eurer Hilfe gelüftet zu haben!

Euer Streetspotr-Team

 

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