Streetspotr, was ist das?

Streetspotr, was ist das?


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Diese Frage stellte ich mir damals im Dezember 2012, nachdem ich einen Bericht auf Pro 7 über Streetspotr gesehen hatte.

Die App war gleich aus dem Google Play Store heruntergeladen und los ging es mit der Erkundung der App. Ich durchstöberte die FAQs und klickte mich weiter bis zu „Spots in Deiner Nähe“.


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Bild 1: Login der Streetspotr App                                              Bild 2: Sven findet im Bereich „In deiner Nähe“ erste bezahlte Spots

„Heureka!“, entfuhr es mir; Ich erblickte ein türkisfarbenes Meer voll lauter Pins und klickte auf einen Pin in meiner Nähe. Daraufhin öffnete sich ein Fenster mit der Aufgabenstellung: Mache ein paar Fotos von dieser Sehenswürdigkeit. Von da an nahm alles seinen Lauf…

Ich fotografierte eine Sehenswürdigkeit nach der anderen um mein Punktekonto zu erhöhen. Mein Ziel war es, die Karte von den türkisfarbenen Pins zu säubern. 😉 Dann kam der Tag, als ein Pin anders aussah wie die, die ich in der Vergangenheit erledigt hatte. Dieser hatte ein „S“.

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Bild 3: Aus einem „S“ wurden viele.

Fotografiere die dauerhaft gültige Speisekarte“, stand dort. Dafür gab’s 1,50 € und 15 StreetPoints. Kein Thema, mach ich, dachte ich mir. Vor Ort angekommen sah ich die Speisekarte im Außenbereich hängen. Prima, kann ich ja gleich da die Fotos machen. Gesagt, getan! Zwei Tage später wurde der Spot jedoch abgelehnt. :(  Begründung: Dies war leider nicht die komplette Karte, sondern nur ein Auszug. Der Spot wurde mir zur Nachbesserung für 48 Stunden nochmals zugewiesen.

Also bin ich nochmal hin und habe  dem Wirt das Anliegen erklärt. Ich war erstaunt wie freundlich und entgegenkommend der Wirt war, denn ich hatte so meine Bedenken ob mir das Fotografieren vielleicht untersagt wird und ich sogar aus dem Lokal raus geworfen werde.

Nichts dergleichen traf ein! Im Gegenteil, für mich wurde sogar extra die Beleuchtung eingeschaltet und die schönste Speisekarte rausgesucht. Circa drei Tage später war es dann soweit: Spot akzeptiert. Yippiiiiiiie!!!!

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Bild 4: Spot akzeptiert. Yippiiiiie!!!

Das waren meine ersten verdienten Euronen. Mittlerweile lasse ich die Speis-O aber liegen, da in meiner Region manche Wirte  nichts davon wissen wollen bzw. nicht da sind und das Personal dies nicht entscheiden darf. Teilweise werden die Speisekarten wie das Vermächtnis des Großvaters behandelt. 😉

Von da an ging es Schlag auf Schlag, ein Spot jagte den anderen. W-LAN Spots, Baustellen Check, Platzierungen von Zeitschriften, Prospekt-Spots, App-Tests, Mystery-Spots, E-Tanken melden, Smartphone-Platzierungen, Plakatierungen überprüfen und vieles mehr! Punkte und Badges wurden dabei natürlich auch gesammelt.

Dann kam der Tag an dem mein PayPal-Konto einen recht stattlichen Betrag aufwies. Ich entschied  mich, noch effizienter spot-en zu gehen und mir ein Faltrad anzuschaffen.

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Bild 5: Mittlerweile durchstreift Sven die Prärie mit seinem Faltrad auf der Jagd nach Spots.

Inspiriert wurde ich durch Pascal aus Karlsruhe, den ich beim Sommerfest 2013  in Nürnberg persönlich kennen gelernt habe. Pascal war damals ebenfalls mit seinem Falt Rad im Gepäck angereist um die Spots in Nürnberg gleich mit einzusacken. Seitdem Tag reise ich ab und zu in die eine oder andere Stadt, um Sie von Spots zu befreien – natürlich mit meinem Faltrad im Gepäck. 😉

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Bild 6:Sven mit Pascal und weiteren Spotrn beim Sommerfest.

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Bild 7: Gemütliches Beisammensein und schlemmen.

Und wer weiß? Vielleicht seht Ihr eines Tages jemanden in Eurer Stadt mit einem Faltrad, der aus dem Sattel heraus Fotos schießt. 😉

Verfasst von Spotr Sven B.

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