Rasierer Spots erledigen wie ein Profi

Rasierer Spots erledigen wie ein Profi


In diesem Blog erklären wir dir wie du die Rasierer Spots erfolgreich meisterst. Willst du zu den wenigen Profis gehören, die diese Spots schaffen? Dann beherzige die Tipps, so dass unser Kunde deine Fotos lieben wird! Willst du so dermaßen perfekte Ergebnisse abliefern, dass wir sie direkt für Präsentationen nutzen könnten? Gut! Denn wenn du diesen Blog liest bist du den anderen Usern schon einen Schritt voraus.

Wir gehen den Spot step-by-step durch. Du hast keine Zeit und Lust, um das alles zu lesen? Dann lass die Spots liegen oder bemüh dich im schlimmsten Fall mit nervigen Nachbesserungen! Wir wollen dich warnen: Die Spots sind nicht ohne und nur für absolute Eliteuser. Wenn du selbst zu der High-Class-Szene gehören willst, dann bist du hier richtig!

Fangen wir an mit der ersten Aufgabe. Streetspotr-typisch startest du mit einer Außenaufnahme:

Abb. 1: Eine gute Übersichtsaufnahme eines Saturn-Marktes. Das Logo ist wunderbar zu sehen. Passanten wurden nicht von vorne erfasst.

Soweit so gut. Jetzt heißt es den Markt betreten und unauffällig agieren: Cool bleiben und nicht wie ein hektischer Dieb um sich schauen. Verhalte dich wie ein normaler Kunde und gerate nicht in Panik, wenn ein Verkäufer auf dich zukommen sollte. Sobald du im Geschäft bist läuft die Zeit! Jetzt ist jede Sekunde Gold wert. Erstelle zunächst die Übersichtsaufnahmen der Herren- und Damenrasierer! Verschwende keine Kraft hier möglichst alle Preisschilder lesbar abzufotografieren zu wollen. Wir möchten „nur“ eine Übersicht, damit wir sie mit den späteren Fotos abgleichen können, um zu sehen, ob du auch wirklich alle Preisschilder erfasst hast.

Im Idealfall erstellst du pro Regalmeter ein Bild. Achte nur darauf, dass du das Regal in seiner Höhe und Breite vollständig erfasst. Eine ganz banale Sache, die oft vergessen wird: Die Damenrasierer! Tja, da bringen dir auch 200 Fotos der Preisschilder nichts, wenn die Übersicht unvollständig ist. Eine gute Übersicht siehst du in Abb. 2.

Abb. 2. GIF-Bild, Regalmeter

Abb. 2: Übersichtsfotos aus der Spot-Info-Task. Anfang und Ende des Regalmeters wurden rot markiert. Das Bild sollte in der Breite so aufgenommen werden, dass exakt ein Regalmeter zu sehen ist. Auch in der Höhe ist das Regal vollständig zu erkennen. Alle Produkte eines Regalmeters wurden erfasst.

Die nächste Aufgabe ist eine reine Zählaufgabe: Wie viele ausgestellte Produkte sind verfügbar? Wie viele sind verpackt? Nicht vergessen: Die Zeit tickt. Zähle zügig.

Abb. 3

Abb. 3: Schematische Darstellung verpackter (blau) und ausgestellter Geräte (rot).

Jetzt heißt es: Kopf einschalten! Klar, du bist gestresst und fühlst dich beobachtet von Mitarbeitern, aber jetzt ist guter Rat teuer. Wenn du keine Lust auf großartige Rechnerei hast, kannst du dir die Merkregel im Kopf behalten: Streetspotr möchte dich quälen. Das heißt, wenn 5 Produkte ausgestellt sind, 293 aber verpackt, dann sagt dir bereits dein gesunder Menschenverstand, dass du sicherlich nicht nach 5 Fotos von den ausgestellten Produkten fertig sein wirst. Grundsätzlich kannst du dir einfach merken: Wovon mehr vorhanden ist, davon sollst du auch Bilder erstellen. Für eine genauere Erklärung: Wenn das Ergebnis deiner Rechnung größer als 60% ist, sind Bilder von den ausgestellten Produkten nötig, andernfalls Bilder von den verpackten Produkten.

Immer noch nicht aufgegeben? Okay, kommen wir zum kritischen Teil des Spots: Die Preisschilder lesbar abfotografieren. Bevor du wütende Mails an den Support sendest, solltest du dir über den Umfang dieser Spots im Klaren werden. Vielleicht gehörst du zu den wenigen, die mit 4 Produkten pro Bild durchkommen, aber wir empfehlen hier ein Bild pro Preisschild. Ja, das bedeutet im Zweifel 100-200 Fotos! Aber im Falle einer Nachbesserung wirst du mehr als nur den doppelten Aufwand haben. Mach es lieber einmal richtig oder gar nicht!

Beispiele Ablehnungsgründe! 

abb. 4

Abb. 4: Durch die Spiegelung ist das Preisschild oben links nicht lesbar. Bei den verbleibenden Rasierern sind Serienmodelle nicht zweifelsfrei erkennbar.

Abb. 5

Abb.5: Preisschilder wurden nicht aus der Nähe fotografiert. Beim Zoom lässt sich das Serienmodell nicht erkennen!

 

Abb. 6

Abb. 6: Mehr als ein Preisschild pro Bild führt im Zweifelsfall zur Ablehnung. Hier ist das oberste Preisschild nicht erkennbar (vgl. Abb. 7, vergrößerte Ansicht)

 

Abb. 7

Abb. 7: Vergrößerte Darstellung von Abb. 6: Serienmodell unter dem Philips-Logo ist nicht zu erkennen.

Du merkst also: Das Serienmodell und das Preisschild müssen unter allen Umständen lesbar sein. Wenn auch nur ein Buchstabe nicht passt, könnte es sich um ein völlig anderes Modell handeln. Schauen wir uns Beispiele an, wie es richtig gemacht werden sollte!

 

 

Abb. 9

Abb. 8: Schöne Nahaufnahme vom Preisschild: Sowohl Produktbezeichnung als auch der Preis selbst sind gut zu erkennen.

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Abb. 9: Preisschild und Serienmodell sind gut zu erkennen.

Wenn du die Nahaufnahmen der Herrenrasierer erstellt hast, kannst du noch die Damenepilierer erfassen und bist auch schon fertig!

Traust du dir diese Herausforderung zu? :-)

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