Im Spotlight

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Ende September sind wir in Österreich gestartet. Ein herzliches willkommen an unsere Nachbarn!

 

Österreich

Damit alle neuen Streetspotr von den Erfahrungen der mittlerweile fast 90.000 Nutzer profitieren, berichtet in Zukunft in regelmäßigen Abständen ein Streetspotr/-in hier von seinen/ihren Erfahrungen beim täglichen Spot-en – und wie alles angefangen hat.

Viel Spaß beim Lesen!

Heute erzählt euch Matthias aus Hamburg, Streetspotr seit 18.6.2012, von seinen Erfahrungen:

 

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Die Chefin möchte mit Ihnen sprechen, wenn Sie bitte einmal kurz hier warten wollen? ist ein Satz, da weiß ich mittlerweile, das wird nichts mehr. Dabei möchte ich nur die Speisekarte fotografieren, das dauert keine fünf Minuten, alle Angaben stehen auch auf der Restaurant-Homepage. Aber die Aufgabe lautet „Karte fotografieren, vor Ort“ – und mir gegenüber sitzt nun die Chefin und sieht mich an wie einen Industriespion, den die Konkurrenz schickt, um ihr die streng geheime Rezeptsammlung zu entreißen. Streetspotr sind keine Spione. Ich sammle Daten, die frei zugänglich sind – und brauche dazu nichts weiter als ein Smartphone. Manchmal lässt sich die Idee der App nur schwer vermitteln, wenn der Alltag des Gegenübers in der Welt der realen Dinge verwurzelt ist. Das Restaurant jedenfalls verlasse ich ohne Fotos. Das ist nicht schlimm, das gehört dazu. Schon jetzt liegen Dutzende digitalisierter Speisekarten im Handyspeicher, und die nächste Chance liegt nur wenige Schritte entfernt.

 

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Streetspotr bietet eine Mischung aus Schnitzeljagd und Geo-Caching, und die Aufgaben sind so bunt und vielfältig wie die Kunden, die über die App ihre Minijobs einstellen. Mal gebe ich vor, einen Gebrauchtwagen kaufen zu wollen. Was der Händler nicht weiß: Mich interessieren nur bestimmte Versicherungskonditionen.

 

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Ich fotografiere meine Lieblingsplätze, ein Immobilienservice zahlt dafür. Nie große Summen, selbst zweistellige Beträge sind rar. Dennoch sammelt sich mit der Zeit ein hübscher Kontostand an. Vor kurzem gab es neue Spots, Zeitschriftenregale fotografieren: no-brainer für wenig Geld.

 

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Aber das Wetter passt, die App lotst mich in unbekannte Ecken meiner Stadt – und ich trage bereits die neuen Turnschuhe, die durch meine ersten Streetspotr-Jobs finanziert wurden. Reich wird man durch die App nicht, aber wer dabeibleibt, kann sich ab und zu selbst belohnen. Und braucht dazu nicht mehr als etwas Zeit, Geduld und ein Smartphone.“

Danke, Matthias! Wir wünschen dir weiterhin viel Spaß beim Spot-en.

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